Deutscher Hebammenverband für seinen Kampfgeist geehrt

Deutscher Hebammenverband für seinen Kampfgeist geehrt

Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes:

7. Juli 2011

Für sein „Lobbying und die beste Interessensvertretung im Gesundheitswesen im Jahre 2010“ erhielt der Deutsche Hebammenverband am 7. Juli 2011 in Hamburg eine Auszeichnung.

Gewürdigt wurde der Verband insbesondere für sein unermüdliches Engagement zur Erhaltung eines gefährdeten Berufsstandes.

Bei der Preisverleihung betonte Erika Ober als Jurymitglied, Gynäkologin und ehemalige Bundestagsabgeordnete die Diskrepanz zwischen dem Verdienst einer Hebamme und ihren berufsbedingten Ausgaben, wie zum Beispiel den Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung. Mit 237 Euro Brutto für eine Beleggeburt, die mit ca. 11 Stunden angesetzt ist, kann laut Erika Ober eine Hebamme kaum leben, geschweige denn ihre berufsbedingten Kosten stemmen. Weil sich der Hebammenverband seit Jahren beharrlich für eine gesicherte geburtshilfliche Versorgung aller Frauen engagiert, sei ihm diese Auszeichnung zugedacht worden.

Die Gala des dfg zur Verleihung des Branchenpreises des Gesundheitswesens, unter Federführung von Wolfgang G. Lange im Grand Elysée in Hamburg, stand nicht nur VIPs und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen offen, sondern auch den LeserInnen des dfg. Der Dienst für Gesellschaftspolitik versorgt seine LeserInnen mit aktuellen Hintergrundberichten, Analysen und politischen Nachrichten aus dem deutschen Gesundheitswesen.

Gerda Weiser, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Hebammenverbandes und Dagny Misera, zuständig für die Lobbyarbeit, konnten stellvertretend für den Hebammenverband die Auszeichnung entgegen nehmen.

Quelle:
Dr. Edith Wolber, Pressesprecherin des Deutschen Hebammenverbandes

Bildnachweis: © hanshoos / Pixelio www.pixelio.de

Anmelden


Passwort vergessen?